Wer ist Jesus – und was hat er mit mir zu tun?
Gott liebt mich
Gott hat dich gewollt. Er kennt dich durch und durch – und liebt dich mehr, als du ahnst.
Johannes 3,16ergänzend: Jeremia 31,3Ich lebe getrennt von Gott
Wir gehen eigene Wege, ohne Gott. Die Bibel nennt das Sünde – und sie trennt uns von ihm.
Römer 3,23ergänzend: Jesaja 59,2Jesus gab alles für mich
Jesus starb am Kreuz für meine Schuld und ist auferstanden. Er ist der Weg zurück zu Gott.
1.Petrus 3,18ergänzend: Johannes 14,6Will ich mit Jesus leben?
Gott bietet dir ein neues Leben an. Du kannst es annehmen – indem du Jesus vertraust.
Johannes 1,12ergänzend: Offenbarung 3,20Ja – wie geht das? ↓Gottes Rettungsplan – Schritt für Schritt
Was das Notizbuch in vier Bildern zeigt, sagt die Bibel ausführlich. Nimm dir Zeit, lies die Verse in Ruhe – und frag dich bei jeder Station, was sie mit dir zu tun hat.
Du bist gewollt und geliebt
Gott liebt dich – bedingungslos und für immer.
Am Anfang der Bibel steht kein Zufall, sondern ein Gott, der Menschen schafft – nach seinem Bild, als sein Gegenüber. Du bist kein Versehen. Gott hat dich gewollt.
Seine Liebe hängt nicht davon ab, was du leistest oder wie du aussiehst. Sie ist älter als alles, was du getan hast. Gott möchte nicht nur, dass es dich gibt – er möchte mit dir leben, jeden Tag und über den Tod hinaus.
Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bilde: nach dem Bilde Gottes schuf er ihn; als Mann und Weib schuf er sie.
Du trägst Gottes Handschrift.
Von fern her ist der HERR mir erschienen: »Ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir meine Gnade so lange treu bewahrt.«
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.
Gottes Liebe gilt der ganzen Welt – also auch dir.
»Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und Unheil anzurichten; ich aber bin gekommen, damit die Schafe Leben haben und Überfluss haben.«
Was zwischen uns und Gott steht
Aus eigener Kraft kommt niemand zu Gott zurück.
Wir Menschen wollen unser Leben selbst bestimmen – ohne Gott. Das zeigt sich in Lügen, Neid, Lieblosigkeit, aber auch darin, dass wir Gott einfach links liegen lassen. Die Bibel nennt das Sünde.
Sünde ist mehr als ein Fehler. Sie ist wie ein Graben, der uns von Gott trennt. Kein Mensch kann ihn aus eigener Kraft überwinden – weder durch gute Taten noch durch Religion. Und weil Gott heilig und gerecht ist, hat Sünde Folgen, die über dieses Leben hinausgehen.
Alle haben ja gesündigt und ermangeln des Ruhmes, den Gott verleiht …
Das gilt für alle – ohne Ausnahme.
Nein, eure Verschuldungen bilden eine Scheidewand zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, so dass er nicht hört …
Denn der Sold, den die Sünde zahlt, ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.
Die Folge der Sünde ist Trennung von Gott – für immer.
Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden auf Grund des Glaubens, und zwar nicht aus euch – nein, Gottes Geschenk ist es –, nicht aufgrund von Werken, damit niemand sich rühme.
Der Weg, den Gott gebahnt hat
Jesus hat bezahlt, was ich nicht bezahlen konnte.
Gott hat den Graben nicht einfach stehen lassen. Er ist selbst zu uns gekommen: In Jesus Christus wurde Gott Mensch. Jesus lebte ohne Sünde – und starb doch am Kreuz. Dort nahm er die Strafe auf sich, die wir verdient hätten.
Am dritten Tag ist Jesus von den Toten auferstanden. Damit hat Gott bestätigt: Die Schuld ist bezahlt, der Tod ist besiegt. Das Kreuz ist die Brücke über den Graben – Jesus ist der Weg zurück zu Gott.
Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Gott hat nicht gewartet, bis wir besser werden.
Denn auch Christus ist einmal um der Sünden willen gestorben, als Gerechter für Ungerechte, um uns zu Gott zu führen, er, der am Fleisch zwar getötet worden ist, aber zum Leben erweckt am Geist.
Ich habe euch nämlich an erster Stelle mitgeteilt, was ich auch überkommen habe, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, den Schriften gemäß, und dass er begraben und dass er am dritten Tage auferweckt worden ist, den Schriften gemäß …
Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.«
Gottes Angebot gilt dir
Die Frage ist nicht, ob Gott will – sondern ob du willst.
Was Jesus getan hat, ist ein Geschenk. Ein Geschenk kann man nicht verdienen – aber man kann es annehmen. Das geschieht, wenn du Jesus vertraust: Du bekennst ihm deine Schuld, kehrst um und überlässt ihm die Führung in deinem Leben.
Die Bibel nennt das Glauben und Umkehr. Wer so zu Jesus kommt, dem vergibt Gott, der wird ein Kind Gottes und bekommt ein neues Leben – heute schon und für die Ewigkeit.
Allen aber, die ihn annahmen, verlieh er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, nämlich denen, die an seinen Namen glauben …
Jesus annehmen heißt, ihm zu vertrauen.
Denn wenn du »mit deinem Munde« Jesus als den Herrn bekennst und »mit deinem Herzen« glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet werden.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt.
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür auftut, so werde ich bei ihm eintreten und das Mahl mit ihm halten und er mit mir.
Jesus klopft an – öffnen musst du selbst.
Mit Gott reden
Du möchtest mit Jesus leben? Dann sag es ihm. Es kommt nicht auf die richtigen Worte an, sondern auf dein Herz. Dieses Gebet kann dir helfen.
Herr Jesus, ich danke dir, dass du mich liebst.
Ich habe ohne dich gelebt und gegen dich gesündigt. Das tut mir leid.
Danke, dass du am Kreuz für meine Schuld gestorben und auferstanden bist.
Bitte vergib mir. Ich will dir vertrauen und mit dir leben.
Übernimm du die Führung in meinem Leben. Amen.
Wenn du so gebetet hast, hat Gott dich gehört. Erzähl es jemandem – wir freuen uns, dich auf deinem Weg mit Jesus zu begleiten.
Ehrliche Fragen
Reicht es nicht, ein guter Mensch zu sein?
Gute Taten sind wertvoll, aber sie können Schuld nicht ungeschehen machen. Gottes Maßstab ist Vollkommenheit – und den erreicht niemand (Römer 3,23). Deshalb ist Rettung ein Geschenk und kein Lohn (Epheser 2,8-9).
Ist meine Schuld zu groß für Gott?
Nein. Jesus ist gerade für Schuldige gestorben. Wer seine Schuld bekennt, dem vergibt Gott ganz (1.Johannes 1,9). Paulus, der Christen verfolgt hatte, nannte sich selbst den größten Sünder – und erfuhr Gnade (1.Timotheus 1,15).
Woher weiß ich, dass das stimmt?
Der christliche Glaube steht und fällt mit der Auferstehung von Jesus (1.Korinther 15,14). Sie ist gut bezeugt – von Hunderten Augenzeugen (1.Korinther 15,6). Lies selbst nach, zum Beispiel im Johannesevangelium, und bitte Gott, dass er sich dir zeigt.
Muss ich erst mein Leben in Ordnung bringen?
Du darfst kommen, wie du bist. Jesus lädt gerade die ein, die müde und beladen sind (Matthäus 11,28). Er verändert dein Leben – nicht du musst es vorher ändern.
Was ist, wenn ich noch Zweifel habe?
Zweifel sind kein Hindernis, sondern oft ein Anfang. Bring sie ehrlich zu Gott und sprich mit Menschen, die Jesus schon länger kennen. Wir nehmen uns gern Zeit für deine Fragen.
Ich will mehr
Ein Leben mit Jesus beginnt mit einem Schritt – und dann geht es weiter.
- 1
Bibel lesen
Lerne Jesus kennen – am besten mit dem Johannesevangelium, Kapitel für Kapitel.
Johannes 1 lesen → - 2
Beten
Rede mit Gott wie mit einem Freund. Danke ihm, bring ihm deine Sorgen, hör auf ihn.
Impulse zum Weiterdenken → - 3
Gemeinde erleben
Glaube wächst in Gemeinschaft. Komm sonntags um 9:45 Uhr zum Gottesdienst – einfach so.
Uns kennenlernen → - 4
Mit jemandem reden
Du hast Fragen oder hast gerade gebetet? Melde dich – vertraulich und ohne Druck.
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